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aus-der-kueche · 15. Juli 2026

Nichts verschwendet: French Toast mit Mascarpone und geretteter Himbeere

3 Min. Lesezeit

Manche Gerichte erzählen eine Geschichte. Unser French Toast mit Mascarpone-Creme und Himbeer-Aufstrich ist so eines – ein Teller, auf dem vom Brot bis zur Frucht nichts verschwendet wird. Neu bei uns auf der Karte, und für uns viel mehr als nur ein süßes Frühstück.

French Toast: aus altbackenem Brot wird ein Fest

French Toast hat einen bescheidenen Ursprung. Im Kern ist er die Kunst, altbackenem Brot ein zweites Leben zu geben. In Ei und Milch getränkt und sanft in der Pfanne gebacken, wird aus dem Brot von gestern etwas Goldenes, Warmes, Duftendes.

Nicht umsonst heißt das Gericht auf Französisch „pain perdu“ – „verlorenes Brot“, das gerettet wird. In Österreich kennt man ähnliche Varianten als „Arme Ritter“ oder „Pofesen“. Was einst aus Sparsamkeit entstand, ist heute ein kleiner Frühstücksluxus – und im Kern immer noch dieselbe schöne Idee: nichts wegwerfen, was zu gut zum Wegwerfen ist.

Die Mascarpone-Creme

Auf den warmen Toast kommt bei uns eine leichte Mascarpone-Creme – mild, cremig und nicht zu süß. Sie ist das weiche Gegenstück zum leicht knusprigen Brot: ein Zusammenspiel der Texturen, das dem Frühstück etwas Festliches gibt, ohne schwer zu sein.

Die Mascarpone-Creme bringt Ruhe auf den Teller. Sie lässt die Frucht strahlen, statt sie zu überdecken – und genau da kommt die Himbeere ins Spiel.

Unverschwendet: Gutes aus Gerettetem

Die Himbeere auf unserem French Toast kommt von Unverschwendet, einem Wiener Unternehmen mit einer klaren Haltung: „Wir retten wertvolle Lebensmittel und machen daraus köstliche Feinkost.“ Aus überschüssigem Obst und Gemüse, das sonst verschwendet würde, entstehen Aufstriche, Sirupe und mehr.

Ihr Motto bringt es auf den Punkt: „Gutes aus Gerettetem“. Zu finden sind sie an Wiener Märkten wie dem Naschmarkt und dem Schwendermarkt. Ihr Feine-Himbeere-Fruchtaufstrich bringt eine helle, fruchtige Note auf den Teller – aus Himbeeren, die eine zweite Chance bekommen haben.

Der Hintergrund ist ernst: Ein großer Teil der weltweit produzierten Lebensmittel wird nie gegessen. Unverschwendet setzt genau dort an – bei Ernteüberschüssen, bei krummem Gemüse, bei Obst, das im Handel keinen Platz findet. Was für die einen Ausschuss ist, wird hier zu Feinkost. Genau diese Idee schmeckt man auf dem Teller mit.

Warum das so gut zusammenpasst

Dass diese drei zusammenfinden, ist kein Zufall. Der French Toast rettet das Brot – bei uns Felzl-Brot vom Vortag. Unverschwendet rettet die Frucht. Und beides passt zu dem, wie wir über einen guten Morgen denken: ehrlich, unkompliziert, mit Respekt vor dem, was auf dem Teller landet.

In einer Stadt wie Wien, in der der Naschmarkt gleich um die Ecke von unserem Grätzl liegt, fühlt sich das besonders stimmig an. Ein Frühstück, das gut schmeckt – und nebenbei ein kleines bisschen richtig macht.

Am liebsten mit einem Kaffee dazu

Am schönsten schmeckt der French Toast in Ruhe – mit einem Kaffee daneben. Eine Melange passt wunderbar zur süßen Frucht, ein Flat White setzt einen kräftigeren Kontrapunkt. Welcher der richtige ist, ist reine Geschmackssache; mehr über guten Kaffee liest du in unserem Text zu Specialty Coffee in Wien.

So wird aus einem Teller ein kleiner Moment: warmes Brot, kühle Creme, fruchtige Himbeere und eine gute Tasse. Genau das ist für uns ein langsamer Morgen.

Neu bei uns

Den French Toast mit Mascarpone und geretteter Himbeere findest du künftig bei uns im 4. Bezirk. Was sonst noch auf der Karte steht, siehst du auf unserer Karte. Und wenn du einen ganzen Morgen in unserem Grätzl planst, hilft dir unser Guide zu Wieden.

Häufige Fragen

Was ist French Toast?

In Ei und Milch getränktes, in der Pfanne goldbraun gebackenes Brot. Auf Französisch heißt es „pain perdu“, auf Deutsch kennt man es auch als „Arme Ritter“ oder „Pofesen“. Ursprünglich war es eine Art, altbackenes Brot zu verwerten.

Was ist Unverschwendet?

Ein Wiener Unternehmen, das überschüssige Lebensmittel rettet und daraus Feinkost wie Fruchtaufstriche macht – nach dem Motto „Gutes aus Gerettetem“. Zu finden unter anderem am Naschmarkt und am Schwendermarkt.

Woher kommt die Himbeere auf dem French Toast?

Aus dem Feine-Himbeere-Fruchtaufstrich von Unverschwendet, hergestellt aus geretteten Früchten, die sonst verschwendet worden wären.

Was ist an diesem Gericht besonders?

Vom Brot bis zur Frucht wird nichts verschwendet: French Toast gibt altbackenem Brot ein zweites Leben, und der Himbeer-Aufstrich stammt aus geretteten Früchten.

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Geschrieben von MORGEN Team

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